Ich weiß, dass ich nichts weiß.

                                        Sokrates

Bevor die Seele eine menschliche Inkarnation annimmt, erhält sie eine innere Botschaft über ihre göttliche Aufgabe auf der Erde. Sie ist sich ihrer Sendung vollkommen bewusst. Während unserer Lebenszeit jedoch verdecken die Aktivitäten unseres äußeren Verstandes zuweilen die göttliche Inspiration der Seele und ihre wahre Aufgabe.

                                        Sri Chinmoy

Platons Höhlengleichnis

Stell dir vor, tief unten in einer Höhle liegen Gefangene in Ketten. Sie können ihren Kopf nicht wenden und sehen auf eine Wand. Auf diese fallen flüchtige Schatten, und weil sie nichts anderes sehen können, halten die Gefangen die Schatten für Realität.
Nun wir einer von ihnen von seinen Ketten befreit und zur eigentlichen Quelle der Schatten geführt. Hinter den Gefangenen brennt ein helles Feuer, und von diesem Feuer werden Dinge hin und her getragen. Sobald sich die Augen des Gefangenen an den Feuerschein gewöhnt haben, erkennt er, wie er getäuscht wurde. Was er für reale Objekte gehalten hatte, waren nur die Schatten der seinem Blick verborgenen Dinge.
Nun wird der Gefangene weiter nach oben geführt, in die äußere Welt. Und dort sieht er die Sonne. Wieder ist er zunächst geblendet vom Licht, doch nach und nach erkennt er, dass es die Sonne ist, die allem Leben gibt, den sie ist die Quelle des Lichts und all dessen, was um ihn ist. Als er das erkannt hat, wird er in die Höhle zurückgeführt.
Nun an das Licht gewöhnt, stolpert er halbblind ins Dämmerreich der Höhle zurück. Als er seinen Mitgefangenen erklären will, wie sie getäuscht werden, wollen sie nichts davon wissen. Sie haben ihn stolpern sehen und glauben er sei der Blinde, nicht sie. Sie halten fest an dem, was ihnen ihre Sinne zeigen, am Schattenspiel an der Wand. Weiter in der Illusion befangen, halten sie den einzigen Wissenden unter ihnen für einen Narren.


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