Der Schneemann brennt in Lorsch

Die Schneemannverbrennung ist eine beliebte Veranstaltung. Das offizielle Highlight der Veranstaltung, die Verbrennung des in detailreicher und liebevoller Kleinarbeit erbauten Schneemanns. Dieser verwandelt sich nach seinem Gang durch die Innenstadt, begleitet vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Benediktinerplatz in Asche.






Hidden Figures

Am Freitag, den 17.03.2017 waren Angelika und Dieter in der Filminsel.



 
Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen spielt kurz vor dem Civil Rights Act von Lyndon B. Johnson, mit dem der US-Präsident 1964 die Trennung von Schwarzen und Weißen zumindest juristisch aufhob. Bereits vor der Einführung dieses Gesetzes arbeiteten Afroamerikaner in den USA in der wissenschaftlichen Forschung, im Staatsdienst und bei US-Behörden, wie der NASA.

Das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) war eine US-amerikanische staatliche Organisation, die sich mit der Grundlagenforschung in der Luftfahrt beschäftigte und ein direkter Vorgänger der späteren NASA. Am 3. März 1915 gegründet, sollte sie die Innovationen im Flugzeug- und Antriebsbau koordinieren und auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Die so erlangten Erkenntnisse wurden der amerikanischen Luftfahrtindustrie zur Verfügung gestellt. Als die NASA, die National Aeronautics and Space Administration, am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit aufnahm, übernahm sie die circa 8.000 Angestellten der NACA. Zum ersten Administrator der NASA wurde Thomas Keith Glennan ernannt. Die dort angestellten schwarzen Mathematikerinnen hatten zu dieser Zeit aufgrund der in den USA praktizierten Rassentrennung ein von ihren weißen Kolleginnen gesondertes Büro und konnten an andere Abteilungen „ausgeliehen“ werden. Frauen wurden als „Computer in Röcken“ und Schwarze als „colored computers“ bezeichnet (to compute = englisch für rechnen). In dieser von Weißen geprägten Männerdomäne hatten es Afroamerikanerinnen doppelt schwer.

Die afroamerikanische Mathematikerin Dorothy Vaughan hatte 1929 an der Wilberforce University ihren Bachelor-Abschluss erworben und arbeitete danach als Mathematiklehrerin. Ihre Arbeit für das National Advisory Committee for Aeronautics, die Vorgängerorganisation der NASA, nahm sie im Jahr 1943 auf und gehörte dort zu den ersten Schwarzen, die in einer wissenschaftlichen Funktion in einer Gruppe angestellt waren, die als West Area Computing Unit bezeichnet wurde. Dort waren alle afroamerikanischen Mathematikerinnen zusammengefasst. Aufgrund der Rassengesetze durfte sie allerdings nicht mit Weißen zusammenarbeiten und betrieb mit ihrer Gruppe ihre Forschungen abgeschottet von den übrigen Einheiten. Sie stellte unter der Berufsbezeichnung „(human) computer“ aeronautische Berechnungen an. 1958 wurde Vaughan als „head computer“ Leiterin ihrer Arbeitseinheit. Vaughan starb am 10. November 2008. Ihre Kollegin Mary Winston Jackson, die ebenfalls Afroamerikanerin war, arbeitete ab 1951 in der gleichen Abteilung und starb am 11. Februar 2005.

Katherine Johnson, die ebenfalls als Afroamerikanerin in dieser Abteilung arbeitete, begann mit 14 Jahren ihr Studium am West Virginia College, für das sie ein Stipendium erhalten hatte. Ihr Dozent Dr. William W. Schieffelin Claytor bot ihr in ihrem zweiten Jahr an, weiterführende Kurse in höherer Mathematik zu besuchen. Als einzige Schülerin belegte sie Kurse in Analytischer Geometrie und studierte Mathematik im Hauptfach.

Auch Johnson begann ihre NASA-Karriere bereits 1953 bei deren Vorgängerorganisation. Dort bestand ihre Aufgabe darin, Daten aus Windkanal-Experimenten mit Hilfe mathematischer Formeln zu berechnen und grafisch darzustellen sowie Flugschreiber auszuwerten. Hierbei arbeitete sie mit den ersten Computerprogrammen, die von der NASA geschrieben worden waren. Nach nur zwei Wochen gelangte Johnson mit einer Kollegin zunächst befristet in die Abteilung für Flugforschung, die bis dahin ausschließlich aus weißen Männern bestanden hatte und nahm an Briefings teil, in denen bislang ausschließlich Männer zusammengekommen waren.

Johnson war mit ihren Kolleginnen anfänglich in einem fensterlosen Gebäude untergebracht, weit entfernt von den weißen, überwiegend männlichen Wissenschaftlern. Sie lernten hier als erste den Maschinencode für den Betrieb der neu installierten Computer von IBM, der für dessen Programmierung notwendig war. Dadurch wurde ihre enorme Begabung von der NASA nicht ignoriert und Johnson wurde befördert. Dennoch gab es weiterhin separate Toiletten für Afroamerikaner, was einen 45-minütigen Weg für sie zur Folge hatte, wenn sie diese besuchen wollte.

1959 heiratete sie Lieutenant Colonel James A. Johnson, einen Veteran aus dem Koreakrieg. Johnson wurde für ihre Beiträge zur Berechnung der Flugbahnen für das Mercury-Programm und den ersten bemannten Flug zum Mond im Rahmen der Apollo-11-Mission Ende 2015 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet. Katherine Johnson lebt noch heute.

John Glenn, der Johnsons Berechnungen völlig vertraute, wurde später Abgeordneter der Demokratischen Partei im Senat der Vereinigten Staaten. Glenn starb am 8. Dezember 2016, nur wenige Tage vor der Premiere des Films, im Alter von 95 Jahren. Glen Powell, der Glenn im Film spielte, bezeichnete den verdienten Astronauten nach dessen Tod als einen echten Gentleman, der einen an das Unmögliche glauben ließ. 20th Century Fox veröffentlichte zu Glenns Tod eine Erklärung, in der sein Verlust betrauert wurde. Glenn wurde darin als herausragende Persönlichkeit der US-amerikanischen Geschichte bezeichnet und als ein Mann, der nicht nur auf die Sterne zeigte, sondern einen Weg aufzeigte, wie man dorthin kommt. Auch wenn man seinen Verlust betrauere, feiere man doch all das, was er möglich gemacht habe.

Viele der am Film Beteiligten, so Taraji P. Henson, Janelle Monáe, Kevin Costner und auch Filmkomponist Hans Zimmer, hatten zugegeben, dass ihnen die drei afroamerikanischen NASA-Mitarbeiterinnen, deren Lebensgeschichte und ihr Beitrag zur Ermöglichung der bemannten Raumfahrt vor Beginn des Filmprojekts nicht bekannt gewesen waren. Octavia Spencer glaubte anfänglich, Margot Lee Shetterlys Geschichte, die ihnen vorgestellt wurde, sei Fiktion. Allgemein glaubten die Beteiligten aber auch, dass die Geschichte der im Hintergrund arbeitenden Mathematikerinnen den meisten US-Amerikanern völlig unbekannt gewesen sein dürfte. Pharrell Williams musste nach eigenen Aussagen erst von seiner Mutter darauf hingewiesen werden, dass er Katherine Johnson bereits einige Jahre zuvor bei einer Veranstaltung seiner Non-Profit-Organisation From One Hand To AnOTHER kennengelernt hatte, die diese gemeinsam mit dem Astronauten Leland Devon Melvin besucht hatte.

Nhankido

Am Donnerstag, den 16. März 2017 war Dieter im Buddhas Weg beim Nhankido-Training.

Nhankido ist eine moderne Kombination verschiedener Kampfkünste und ist entwickelt worden, um sich schnell und effektiv verteidigen zu können. Hierbei spielt die eigene körperliche Kraft eine untergeordnete Rolle. Die vermittelten Techniken sind vielseitig und ganzheitlich.

Im Selbstverteidigung-Training werden Techniken zur Verteidigung gegen Stöße, Faust-, Fuß- und Würgeangriffe erlernt. Die routinierten Schüler üben Kontrolltechniken wie Griffe und Hebel sowie Abwehrtechniken gegen Waffenangriffe wie Messer und Kurzstock. Mit fortgeschrittener Graduierung kommen weitere Waffentechniken und traditionelle Elemente hinzu.

In der Philosophie von Nhankido geht es darum, das uns gegebene Leben zu schützen und zu pflegen. Seinem Wesen nach fördert Nhankido die Persönlichkeit, das Verständnis für ein gesundes Leben sowie die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Nhankido ist ein ganzheitliches Bewegungs-, Gesundheits- bzw. modernes Kampfkunst-System. Der Begriff „Nhankido“ ist eine Kombination aus den Wörtern „Nhan“ (dem vietnamesischen Wort für die „Menschheit“), „Ki“ (japanisch für „die innere Kraft“) und „Do“ (japanisch für „Weg“ - chinesisch/vietnamesisch Dao). Nhankido ist somit Dein Weg, um innere Energie und Stärke zu entwickeln.

Odenwälder Kochkäserei

Am Freitag, den 17. März waren Angelika und Dieter im Odenwald in der Odenwälder Kochkäserei.

Die Odenwälder Kochkäserei befindet sich in naturbelassener Landschaft des vorderen Odenwaldes im Fürther Stadtteil Lörzenbach.

Im Jahr 2011 wurde die Käsestube gebaut und eröffnet. Die gemütliche Käsestube im farbenfrohen Teichgarten lädt zum entspannten Verweilen und Probieren der Köstlichkeiten ein.

Es is alles wie frije, blous die Dibbe sinn gräißer worn!

Die Großmutter des Betreibers hat den Grundsteingelegt. Und das geschah mit einer recht unspektakulären Angelegenheit. Kochkäse hat die Großmutter am heimischen Herd gerührt. Damit kannte sie sich aus. Schließlich konnte die fleißige Frau auf ein Rezept zurückgreifen, mit welchem schon über Generationen diese schmackhafte Speise zubereitet und gegessen wurde. Dass dies damals ohne Fremdstoffe, ohne Binde- und Haltbarkeitsmittel und ohne Farbstoffe geschehen ist, wundert nicht. Bis heute hat sich an diesem Rezept nichts geändert - nur die Größe des Kochtopfs.

Winterlichter


Allabendlich ab 18 Uhr wurde am Rande der Oststadt von Mannheim eine fantastische Welt aus lauter Lichtern erzeugt. Die Baumkronen und dichten Sträucher, die kunstvollen Statuen, die Gegend um Brunnenlandschaft und unteren Gebirgsbach sowie die Uferregionen des Kutzerweihers rund um die Seebühne wurden kreativ in Szene gesetzt. Illuminator Wolfgang Flammersfeld, den der Luisenpark auch in diesem Jahr wieder für den Zauber gewinnen konnte, hatte für 2017 wieder einiges auf Lager. Die Lichtroute verlief um den nördlichen Teil des Kutzerweihers. Von der großen Wiese gegenüber dem Pflanzenschauhaus aus führt der Rundweg über die Doppelbrücke in Richtung Fernmeldeturm, vorbei an der KlangOase bis ans nördliche Ende des Kutzerweihers und wieder zurück Richtung Haupteingang. Auch eine kleine Wegzehrung auf halber Strecke der nächtlichen Lichterreise gab es. 

Und auch für Bewegtbilder und musikalische Untermalung hat Lichtkünstler Flammersfeld gesorgt: Fliegende Gegenstände, Glitzerndes, Projektionen auf Wänden und Wasseroberflächen und viele Fantasiefiguren waren bis zum 05. März im Luisenpark zu sehen. Lichtkünstler Jürgen Flammersfeld stellt sich bei seiner Arbeit immer wieder auf die jeweilige Szenerie ein und erschafft so in nächtelanger Erprobung immer wieder neue, einzigartige  Objekte. Auch im Essener Grugapark und im Palmengarten Frankfurt hat er bereits „das Licht angeknipst“ und tausende von Besuchern mit seinen effektvollen Lichtkonzepten in der Natur begeistert.

Angelika bietet ab dem 07.03.2017 ihren ersten Qi-Gong-Kurs in Lorsch an.

Die Ausschreibung könnt ihr hier herunterladen.


Qi-Gong_Lorsch.pdf 

Schamlos Tanzen




Wir waren auf einem Tanz-Event in der Disco Zwei.

Diesmal waren es keine 5 Rhythmen, sondern ein Workshop zu schamlosem, freiem und gerne auch sexy Tanzen.

Scham – ein altbekanntes Gefühl, das wir alle nur allzugut kennen. Ein Gefühl, das mit dem Gedanken einhergeht, etwas an mir sei nicht richtig, sondern falsch, verkehrt, mangelhaft...
Wie alle Gefühle beeinflusst Scham unser subjektives Empfinden und Wahrnehmen, unsere Denk- und Handlungsmuster, in diesem Falle oft einschränkend und einengend. Je nachdem wie wir sozialisiert worden sind, taucht dieses Gefühl oft in Kontexten von Sinnlichkeit, Sexualität und Körper auf - und somit auch beim Tanzen. Dann tanzen wir nicht so, wie wir es gerne würden, nicht so, wie unser Körper sich bewegen und zeigen will. Das ist schade und kann uns daran hindern, das Tanzen richtig zu genießen, unseren Bewegungen freien Lauf zu lassen und uns dadurch im Tanz zu entspannen, gedankenlos und impulsiv zu fließen, ganz in unseren Körper zu kommen und im Tanzen vollständig und ekstatisch aufzugehen.

Wir wissen doch alle, wie schön es ist allein zu Hause, ganz frei und wild und schamlos zu tanzen. Wieso versuchen wir uns also nicht einfach mal daran, diese Tanzenergie zu entfalten, wenn wir mit anderen Menschen sind und tanzen?

Wir konnten in diesem Workshop also das Scham-Gefühl, seine Wirkung und die Möglichkeit seines Weniger- oder Nicht-Vorhandenseins erforschen, und das wollen nicht nur durch Reden, sondern vor allem im Tanz und in Bewegung tun. Dafür gab es achtsame und behutsame Übungen, die uns deutlicher wahrnehmen ließen, was Scham mit uns und unseren Körpern macht, wo wir dieses Gefühl spüren und wie es ist, dieses Gefühl loszulassen und unserem Körper zu erlauben sich schamlos zu bewegen.

Schamloses Tanzen – ein Kribbeln im Beckenraum – freies Atmen – viel Lachen und Spaß – das waren die kleinen und großen Zauberperlen dieses Abends.

Weitere Veranstaltungen von PYURE findet ihr bei Facebook.

Die osmanische Hand in der Taunus-Therme

          

Das Gegenteil von Stress heißt Taunus-Therme

Für eine optimale körperliche Erholung und geistige Entspannung bedarf es einer inspirierenden, anmutigen Umwelt. Die natürliche Atmosphäre der Taunus-Therme ist eine Alternative zur Hektik und zum gewohnten Stress des Alltags. 

Die asiatischen Bauformen und Gestaltungselemente sowie die Farbgebung prägen die gesamte Anlage, die nach den Lehren von Feng Shui und dem Wissen über die Elemente des Lebens konzipiert wurde.

Im Einklang mit den Elementen des Lebens, Wasser, Feuer, Luft und Erde erlebten wir am Freitag. den 03.02.2017 die Möglichkeiten des Ausgleichs und konnten zu unserer inneren Balance finden.

Im  Einklang mit den Elementen des Lebens 

Wasser: Plätschernde Quellen, sprudelnde Wasser und brausende Wasserfälle lassen uns aufleben.
Feuer: Die wohltuende Kraft von Wärme spüren. Sie tut dem Körper gut und taut die Seele auf. 13 unterschiedliche Saunen luden uns zur aktiven Entspannung ein.
Luft: Eingebettet mitten im Kurpark, bietet die Taunus Therme Ruhe, die uns das innere Gleichgewicht wiederfinden lässt. Ein großzügiger Außenbereich lädt zum Durchatmen ein.
Erde: Zur aktiven Entspannung gibt es in der Taunus-Therme ein Gesundheitsprogramm.

Eingehüllt in Wohlbefinden und seelischer Ordnung

Das Hamam-Paradies ist eine kleine Welt, die uns tief berührt hat, die uns etwas Schönes gab, ohne Hintergedanken, ohne Nachgeschmack, einfach nur geben und über uns ausgießen. 

Das Hamam-Paradies ist eine Welt der Farben und Lichter. Hier konnten wir unserer Seele und uns selbst begegnen.

Damit wir uns als Mensch soweit öffnen und fallen lassen können, bietet uns das Hamam-Paradies ein Umfeld, das uns psychovegetativ öffnen sowie das tiefe Innere nach außen bringen kann und uns "ganz sein lässt". So wie wir uns dies schon immer gewünscht haben. Hier dürfen wir sein. Hier können wir ankommen.

Alle Bereiche im Hamam-Paradies wurden aufgrund intensiver Auseinandersetzung mit den Lehren des Indischen Vastu neu entwickelt. Vastu, manche sagen, es könnte "das indische Feng Shui" sein, ist wohl die älteste Bau- und Architekturvorgabe im Umgang mit den kosmischen Energien auf dieser Welt.

Nicht nur die Aufteilung des Hamam-Paradieses und der Standort der einzelnen Bereiche, sondern auch alle Farben und Farbenergien wurden mit den Energien der Räume und Raumbereiche feinstofflich und energetisch abgestimmt. 

Im Hamam-Paradies entdeckten wir einen neuen Menschen - uns selbst.

Die Osmanische Hand

Wir haben alles hinter uns gelassen und erholten uns mit diversen Wassergüssen, Ganzkörperpeeling und spezieller Ganzkörpermassage.

Durch gezielte Massagegriffe und Techniken, wie Dehnungen, Streckungen und Lockerungen, wurden unsere tieferliegenden Verspannungen gelöst. Eine vitalisierende Ölmassage rundete unser Massageerlebnis ab. Mit einer Algenmaske und einem Glas türkischem Tee konnten wir dem Wochenende und dem Alltag mit neuer Gelassenheit entgegen schauen.

Priester/in der Holle, Priester/in der Göttin/Götter

Wir sind zur Zeit wohl das einzige Priester-Paar der Holle in Europa und seit Jahrhunderten wieder die ersten initiierten Priester der Holle (siehe Artikel "Die Göttin Holle"). 

Wir gestalten unser Leben im Jahreskreis der Muttergöttin. Dabei erfahren wir ihre transformierenden Energien. Gern gebe wir auch das mythologische und theoretische Wissen und das praktische rituelle Handwerkszeug an interessierte Menschen weiter. 

Die Priesterschaft ist ein intensiver spiritueller Weg. Lange vor unserer Zeit wurde bereits in allen Kulturen das göttlich Weibliche verehrt – alle Kulturen waren einmal Göttinnen-Kulturen. Heute, in dieser neuen Zeit der Veränderung, spüren einige Menschen den tiefen Wunsch, die Energien der alten Göttinnen und Götter im eigenen Leben wieder neu zu spüren und diese wieder selbst in die Welt zu bringen. Sie wünschen sich, das alte Wissen und das alte Handwerkszeug, um selbst wieder ganzheitlich zu leben und die heilsamen Energien der Göttinnen und Götter zu spüren und weiterzugeben. 

Wir haben die Vielfalt der Göttinnen/Götter kennengelernt und sie in unserem Leben erfahren. Unser Fokus liegt auf den keltischen und germanischen Göttinnen und Göttern, die hier in Deutschland und Österreich verehrt wurden. Darüber hinaus beschäftigen wir uns auch mit anderen Göttinnen und Göttern, die für unsere Vergangenheit und Kulturgeschichte wichtig waren – und heute wieder werden! 

Unser Ziel ist es das göttlich Weibliche und Männliche wieder zurück in die Welt und ins Bewußtsein zu bringen. Für diese Aufgabe bringen wir theoretisches und mythologisches Wissen, unsere persönliche spirituelle Entwicklung sowie Erfahrung in der Ritualgestaltung mit. Der alte Titel der Priesterin/des Priesters ist ein ganzheitlicher: wir sind Mittler zwischen der Alltagswelt und der Anderswelt, wir sind Brückenbauer, die Wege zu einem ganzheitlichen Leben gehen und weitergeben. Wir verbinden wissenschaftliche Theorie mit ritueller Praxis, gesellschaftlich-politisches Wissen mit Mythologie, Kreativität mit persönlichem spirituellem Wachstum. 

Wir bieten interessierten Menschen:

  • Kenntnisse zur alten Göttinnen/Götter-Mythologie
  • die Feuerkraft der Inspiration
  • Ritualgestaltung und Zeremonien
  • tiefe emotionale Verwandlung/Transformation
  • Kreativität - kreative Manifestation
  • Moderne wissenschaftliche Kenntnisse
  • Rituale für die Göttinnen/Götter
  • Rituale zur Heilung
  • Liebeskraft, Lebenslust und Sinnlichkeit
  • Rituelle Selbstsegnung und Herzöffnung
  • Heilung unserer Emotionen und Verletzungen
  • Zeremonien der Dankbarkeit
  • Exkursionen zu Kraftorten 
  • Vertiefung der Ritualpraxis und Meditationspraxis
  • kraftvolle Initiationsrituale/Zeremonien für Lebensübergänge wie Taufe, Hochzeit (Handfasting) und Beerdigung. Außer den vertrauten Übergängen bieten wir zusätzlich Rituale für emotionale und materielle Trennungen/Lösungen/Scheidungen/Einschulung/Pensionierung, etc. an.
  • Jahreskreisfeste
  • spirituelle Heilung und Transformation
  • Verkörperung der Göttin/Götter als Orakel und Embodiment
  • intensive Meditationspraxis mit kraftvollen meditativen Technik
  • Trance und Hypnose
  • Spirituell-energetische Heilung
  • Kräuterkunde 
Unser Fokus liegt auf Holle als große Göttin unseres Landes in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Wir verbinden in unserer Arbeit und auf unserem gemeinsamen Lebensweg wissenschaftliche Theorie und spirituelle Praxis.

Unsere gemeinsame Wohnung

Wir haben uns im November 2014 bei einer Ausbildung zum "Priester/in der Göttin" in Tübingen kennengelernt. Seit dem 25.08.2016 leben wir zusammen in Deutschland. Angelika stammt aus Österreich (Graz) und ich aus Deutschland (Bürstadt). Hier unsere neue gemeinsame Wohnung (rechts, 1. Etage).

Geschwister-Scholl-Straße 29, 64653 Lorsch

Die Göttin Holle

Sie ist die Muttergöttin im alpenländischen Raum, germanische Erd- und Himmelsgöttin, Göttin der Jahreszeiten, Schutz- und Heilungsgöttin

In Süddeutschland und Österreich genießt die Göttin Holle hohes Ansehen. Sie gilt als Hausgöttin, weil sie eine den Menschen zugeneigte, ihnen freundlich und mild gesonnene Göttin ist, die Pflanzen, Tieren und Menschen Schutz gibt.

Sie kann vor allem Menschen von Krankheiten heilen. Sie hat ihnen auch zahlreiche Kulturtechniken wie das Spinnen und Weben gebracht. Holle regiert über die Elemente, das Wetter und die Jahreszeiten.

Das Märchen der Frau Holle gibt Hinweise auf sie als Gebieterin der Jahreszeiten: Die Goldmarie erwacht auf der Frühlingswiese, dann holt sie das Brot, welches aus dem Sommergetreide gebacken ist, aus dem Ofen. Gleich darauf ist es Herbst und sie hilft bei der Apfelernte und schließlich soll sie dafür sorgen, dass es auf der Welt schneit. Holla wird als stets helfende Muttergöttin, überhaupt als eine weise Frau angesehen.

Die Menschen verehren in ihr die Güte der Mutter Erde und das strahlende Himmelslicht zugleich. Sie ist die regionale Verkörperung einer uralten weiblichen Erdgottheit.

Die früheste schriftliche Erwähnung findet sich in den Dekreten des Erzbischofs Burchard von Worms, die zwischen 1008 und 1012 verfasst worden waren. Häufig wird Frau Holle auch mit der germanischen Totengöttin Hel identifiziert.







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